Autorenarchiv: Jan Koschorreck

Bis irgendwann/Indefinite Hiatus

Liebe Besucher:innen,

leider stelle ich fest dass meine derzeitige Tätigkeit zuviel Kreativität verlangt, die mir für den Betrieb meines Blogs fehlt. In Zukunft gibt es hier vielleicht wieder etwas zu lesen, bis dahin: Ein paar ausgewählte Leseproben aus meinem Fundus an Beiträgen. Danke für den Besuch und eine schöne Zeit! 🙂

Open Educational Resources, Metadaten und die Blockchain

Bildung basierte schon immer auf dem Teilen (von Wissen, Erfahrungen, Meinungen, Ideen…). Ironischerweise wird in allen Bildungsbereichen dieser Akt des Teilens häufig durch das geltende Urheberrecht erheblich erschwert. Open Educational Resources (OER) sind deshalb eine vielversprechende Entwicklung für die Bildung im Allgemeinen und Bildungsgerechtigkeit im Besonderen. Als OER werden Bildungsressourcen bezeichnet, die unter einer alternativen Urheberrechtslizenz- hierzulande meist einer CC-Lizenz – veröffentlicht werden. Der Urheber z.B. eines Arbeitsblatts kann „ab Werk“ dem Nutzer, z.B. einem anderen Dozenten oder Trainer, bestimmte Rechte einräumen und gleichzeitig Einfluss darauf nehmen, wie es genutzt wird. So werden UrheberInnen und NutzerInnen gleichermaßen respektiert. Wirklich „offen“, effizient und effektiv sind Open Educational Resources nur dann, wenn dem Verwender/der Verwenderin die Nutzung, Veränderung und Weiterverbreitung der Ressource durch den Urheber erlaubt wird. Nur dann können OER ihr positives Potenzial voll ausspielen (Details zu Open Educational Resources und CC-Lizenzen hier). Jedoch bringen genau diese Möglichkeiten vor allem langfristig einige Herausforderungen mit sich.

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Medienpädagogik muss politischer werden

Die Forderung nach medienpädagogischer Arbeit und medienpädagogischen Angeboten hat sich in den letzten Jahren verstetigt bzw. deutlich vergrößert. Mit der Beschleunigung der medial-technischen Entwicklung und dem Verwischen medialer Grenzen ist medienpädagogische Arbeit in vielerlei Hinsicht wichtiger denn je. Die große Stärke der Medienpädagogik ist zweifelsohne ihr Charakter als Querschnittsdisziplin: Wo die IT fast ausschließlich technisch fokussiert ist nimmt die Medienpädagogik das Soziale in den Blick in dem Bewusstsein, dass technische Entwicklungen vor allem im Sozialen Ihre Bedeutung gewinnen und verändern. Wichtige Erkenntnisse aus Psychologie und Soziologie werden von der Medienpädagogik im Hinblick auf die mediale Wirklichkeit reinterpretiert. Und schließlich sucht Sie nach pragmatischen Antworten auf die alten und neuen Fragen, die sich im Bereich der Pädagogik durch die medial-technische und gesellschaftliche Entwicklung in immer höherer Frequenz zu stellen scheinen: Wie definiert sich Freundschaft im Zeitalter von Social Media? Was bedeutet Privatsphäre im Zuge von Entwicklungen wie Google Glass?

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