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Open Educational Resources, Metadaten und die Blockchain

Bildung basierte schon immer auf dem Teilen (von Wissen, Erfahrungen, Meinungen, Ideen…). Ironischerweise wird in allen Bildungsbereichen dieser Akt des Teilens häufig durch das geltende Urheberrecht erheblich erschwert. Open Educational Resources (OER) sind deshalb eine vielversprechende Entwicklung für die Bildung im Allgemeinen und Bildungsgerechtigkeit im Besonderen. Als OER werden Bildungsressourcen bezeichnet, die unter einer alternativen Urheberrechtslizenz- hierzulande meist einer CC-Lizenz – veröffentlicht werden. Der Urheber z.B. eines Arbeitsblatts kann „ab Werk“ dem Nutzer, z.B. einem anderen Dozenten oder Trainer, bestimmte Rechte einräumen und gleichzeitig Einfluss darauf nehmen, wie es genutzt wird. So werden UrheberInnen und NutzerInnen gleichermaßen respektiert. Wirklich „offen“, effizient und effektiv sind Open Educational Resources nur dann, wenn dem Verwender/der Verwenderin die Nutzung, Veränderung und Weiterverbreitung der Ressource durch den Urheber erlaubt wird. Nur dann können OER ihr positives Potenzial voll ausspielen (Details zu Open Educational Resources und CC-Lizenzen hier). Jedoch bringen genau diese Möglichkeiten vor allem langfristig einige Herausforderungen mit sich.

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